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Projekt FLORIKA
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Auf einen Blick: Unsere Broschüre informiert Sie kurz und prägnant, wie wir Kinder in Bulgarien unterstützen. |
Hilfe für benachteiligte Mädchen in Bulgarien
Von den Frauen, die in Deutschland zur Prostitution gezwungen werden, kommt in den letzten Jahren ein hoher Anteil aus Bulgarien. In vielen Fällen wurden die jungen Frauen, manchmal erst 15 Jahre alt, von eigenen Familienmitgliedern verkauft und stammen aus schwierigsten sozialen Verhältnissen, oft aus Roma-Familien. Kaum eine dieser Frauen konnte einen Schulabschluss machen, geschweige denn eine Berufsausbildung. Viele von ihnen wurden schon als Teenager verheiratet und haben sehr jung eigene Kinder.
Das Projekt FLORIKA will mit gezielter Bildungs- und Präventionsarbeit in einem armen Viertel in Burgas erreichen, dass benachteiligte Mädchen eine Chance für ein besseres Leben erhalten und diesem Schicksal entkommen.

Wie arbeitet das Projekt FLORIKA?
Florika fördert benachteiligte Mädchen aus armen Vierteln in der bulgarischen Stadt Burgas. Die Mädchen sind zwischen 9 und 14 Jahren alt. In der Tagesstätte des Projekts helfen ihnen zwei Pädagoginnen bei den Hausaufgaben, geben Näh- und Kochunterricht, tanzen und spielen mit Ihnen. Sie geben gezielt individuelle pädagogische Förderung. Zuhause erfahren die Mädchen kaum Unterstützung.
Wir wollen die praktischen und sozialen Kompetenzen der Mädchen verbessern und so ihr Selbstbewusstsein stärken. Bestehende Entwicklungsdefizite der Mädchen sollen aufgeholt und insgesamt die Gesundheit der Kinder verbessert werden. Daher erhalten die Mädchen auch Kochunterricht.
Die Pädagoginnen klären die Mädchen gezielt darüber auf, was es bedeutet, als Opfer von Frauenhandel in die Zwangsprostitution zu gelangen. Durch Information und Bewusstseinsarbeit betreibt das Projekt auch bei den Eltern Prävention gegen Frauenhandel.

Das Projekt will die Eltern davon überzeugen, dass die Mädchen ihren Schulabschluss und eine Berufsausbildung machen können. Bisher werden sie sehr jung, oft bereits mit 13 Jahren, verheiratet und besuchen dann auch die Schule nicht mehr. Als ehrenamtliche Helfer beteiligen sich die Eltern an der Arbeit des Projektes.
Träger des Projekts
STOP dem Frauenhandel gGmbH kooperiert mit einer sehr zuverlässigen Organisation vor Ort, die langjährige Erfahrung auf dem Feld der Gesundheitsprävention und -rehabilitation hat, der Roma-Union in Burgas. Wir besuchen das Projekt regelmäßig.
Erfolge
Die Mitarbeiterinnen des Projektes arbeiten derzeit mit zwanzig Mädchen, die regelmäßig in die Tagesstätte neben der Schule kommen und dort mit großer Freude lernen, spielen und tanzen. AKTION MENSCH hat im Frühjahr 2010 die Förderung für die Gehälter der beiden Pädagoginnen und die Einrichtung der Tagesstätte übernommen.

Wofür brauchen wir Spenden?
Aufgrund der großen Armut fehlt es in den Familien am Nötigsten, selbst am Essen für die Kinder. Daher ist es unser großer Wunsch, bei Florika täglich mit den Mädchen eine gemeinsame Mahlzeit zu kochen. Wir benötigen Spenden, um die Lebensmittel dafür zu kaufen. Spenden werden aber auch gebraucht für Ausflüge, für einen Tanzpädagogen, für Materialien wie Stoffe für den Nähunterricht.
Spendenkonto
Liga-Bank München
Bankleitzahl 750 903 00
Konto 2298201
(Projekt FLORIKA)


